{"id":117,"date":"2016-10-02T15:53:31","date_gmt":"2016-10-02T13:53:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.naturproduktion.de\/?page_id=117"},"modified":"2016-10-02T15:53:31","modified_gmt":"2016-10-02T13:53:31","slug":"entwicklungsziele","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/entwicklungsziele\/","title":{"rendered":"Entwicklungsziele"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\">Aus naturschutzfachlicher Sicht sind Entwicklungsma\u00dfnahmen in Kompensationsfl\u00e4chenpools sehr gut geeignet,\u00a0da geb\u00fcndelte Ma\u00dfnahmen auf gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4che auch f\u00fcr anspruchsvollere Arten geeignete Lebensr\u00e4ume\u00a0zulassen. Hervorzuheben ist die bereits \u00fcberdurchschnittlich gute Ausstattung des UG mit bedeutenden\u00a0Lebensr\u00e4umen f\u00fcr Flora und Fauna, insbesondere die mosaikartige Landschaft aus W\u00e4ldern, Baumbest\u00e4nden und\u00a0Hecken, Still- und Flie\u00dfgew\u00e4ssern, Altarm und entwicklungsf\u00e4higen Ackerstandorten auf feuchten oder\u00a0staunassen Fl\u00e4chen in der Gew\u00e4sseraue oder auf staunassen Gleyen. Ziel ist es im Planungsraum, unter\u00a0Ber\u00fccksichtigung der vorhandenen Elemente, einen Verbund von standorttypischen, naturnahen Lebensr\u00e4umen zu\u00a0entwickeln, die einer m\u00f6glichst gro\u00dfen Artenvielfalt Fortpflanzungspl\u00e4tze, Nahrungshabitate, Schutz und\u00a0Ruher\u00e4ume bieten k\u00f6nnen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\">Im Zuge einer Kompensationsma\u00dfnahme soll ein beeintr\u00e4chtigter Lebensraum grunds\u00e4tzlich durch einen Lebensraum des gleichen Typs ersetzt werden. Zudem soll dieser im gleichen Naturraum liegen wie der beeintr\u00e4chtigte Lebensraum. Damit wird am ehesten gew\u00e4hrleistet, dass das nat\u00fcrliche \u00f6kologische Potenzial f\u00fcr den neu geschaffenen Lebensraum vorhanden ist und dieser von den Pflanzen- und Tierarten, die durch das Projekt in ihrem Lebensraum beeintr\u00e4chtigt werden, \u00fcberhaupt besiedelt wird. Durch vielschichtige Ma\u00dfnahmen und die Einleitung einer naturnahen Entwicklung k\u00f6nnen diese Ziele des Naturschutzes im \u201ePool gro\u00dfe Beilage\u201c umgesetzt werden. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px;\">Bei der Definierung von Entwicklungszeiten f\u00fcr die jeweiligen Biotope und deren Vernetzung werden folgende Grunds\u00e4tze ber\u00fccksichtigt. Die wichtigste Ma\u00dfnahme gegen das Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten ist die Erhaltung oder Entwicklung gen\u00fcgend gro\u00dfer Lebensr\u00e4ume. In der intensiv genutzten Kulturlandschaft mit sich oft \u00fcberlagernden Nutzungsfunktionen besteht ein massives Defizit an Fl\u00e4chen mit freier Naturentwicklung. Je st\u00f6rungsfreier ein Lebensraum ist, desto gr\u00f6sser ist sein \u00f6kologischer Wert. Ein bestehender Lebensraum ist dann gut vernetzt, wenn er sich in ausreichender N\u00e4he zu anderen Lebensr\u00e4umen desselben Typs befindet, so dass ein f\u00fcr die Arterhaltung ausreichender Genaustausch stattfindet und Mobilit\u00e4tsanspr\u00fcche (z.B. Nahrungssuche) anspruchsvoller Arten erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus naturschutzfachlicher Sicht sind Entwicklungsma\u00dfnahmen in Kompensationsfl\u00e4chenpools sehr gut geeignet,\u00a0da geb\u00fcndelte Ma\u00dfnahmen auf gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4che auch f\u00fcr anspruchsvollere Arten geeignete Lebensr\u00e4ume\u00a0zulassen. Hervorzuheben ist die bereits&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-117","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":450,"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/117\/revisions\/450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.naturproduktion.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}